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Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Textilindustrie – OEKO-TEX® unterstützt Verbraucher und Produzenten

Ein bewussterer Umgang mit den Ressourcen unserer Erde: Das soll bis 2020 auch das Ziel für die Textilindustrie sein. Als Initiatorin und Mitglied des Bündnisses für nachhaltige Textilien hat die deutsche Bundesregierung vor kurzem einen konkreten Maßnahmenplan mit Schritten zur Umsetzung von besseren Sozial- und Umweltbedingungen entlang der gesamten textilen Lieferkette veröffentlicht. Auch die OEKO-TEX® Gemeinschaft engagiert sich gemeinsam mit vielen anderen Partnern in den Arbeitsgruppen des Textilbündnisses, um einen für alle Beteiligten gangbaren Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Textilindustrie zu schaffen. Zudem bietet OEKO-TEX® bereits seit vielen Jahren verschiedene Möglichkeiten an, mit denen Unternehmen im Sinne von mehr Nachhaltigkeit verantwortlich handeln und mit denen Verbraucher bewusstere Kaufentscheidungen treffen können.

Sichtbare Nachhaltigkeit für den Verbraucher
Auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Textilindustrie sind nicht zuletzt auch die Konsumenten gefragt. Nur wer nachhaltig einkauft, kann etwas bewegen. Hierbei hilft OEKO-TEX® mit dem MADE IN GREEN Label. Ist ein Produkt mit dem MADE IN GREEN Label ausgezeichnet, kann der Kunde sicher sein, dass es sowohl auf Schadstoffe geprüft, als auch unter umweltschonenden und sozialverträglichen Arbeitsbedingungen produziert wurde. Darüber hinaus lässt sich der Herstellungsprozess des Textils anhand einer eindeutigen Produkt-ID sowie einem eigenen QR-Code transparent nachverfolgen. Auf diese Weise erhalten Verbraucher alle wichtigen Informationen darüber, in welchen Produktionsbetrieben die Fertigung stattfand und in welchen Ländern die Betriebe angesiedelt sind. Weitere Informationen über MADE IN GREEN erhalten Sie unter: http://www.madeingreen.com.

Online-Ratgeber für nachhaltige Label:
Orientierung, welche Label für eine nachhaltigere Kaufentscheidung außerdem hilfreich sind, bietet Verbrauchern das unabhängige Internet-Portal www.siegelklarheit.de. Ebenfalls von der deutschen Bundesregierung ins Leben gerufen, informiert Siegelklarheit darüber, was die verschiedenen Nachhaltigkeitslabels auf dem Markt bedeuten, was ihre wichtigsten Inhalte sind und wie sie im Vergleich zu anderen Labels abschneiden. Auch über MADE IN GREEN by OEKO-TEX® können sich Verbraucher hier informieren, wobei die Webseiten-Betreiber MADE IN GREEN als „sehr gute Wahl!“ einstufen.

„Nachhaltigkeit ist unsere Zukunft“, sagt OEKO-TEX® Generalsekretär Georg Dieners. „Auch die Textilhersteller und Verbraucher müssen lernen, verantwortungsvollere Entscheidungen für ihre Mitmenschen, für unsere Umwelt und damit auch für sich selber zu treffen“

Für nachhaltige Textilunternehmen:
Aber auch die Marken, Handelsunternehmen und Hersteller aus der Textilindustrie sind gefragt. Sie müssen ihre soziale Verantwortung, ihr Chemikalien- und Umweltmanagement sowie ihre Qualitätssicherung im Hinblick auf nachhaltige Gesichtspunkte permanent verbessern. Mit dem weltweit einheitlich anwendbaren Zertifizierungssystem STeP by OEKO-TEX® („Sustainable Textile Production“), können Firmen ihre Leistungen in Bezug auf die Einhaltung sozialer und ökologischer Kriterien in allen relevanten Unternehmensbereichen verifizieren lassen. Dazu müssen sie sich unter anderem dazu bereit erklären, ihre Betriebe regelmäßig von den Experten der OEKO-TEX® Gemeinschaft überprüfen zu lassen – auch unangekündigt. Bei diesen sogenannten Firmenaudits achten die Spezialisten von OEKO-TEX® nicht nur darauf, dass alle STeP zertifizierten Betriebe, die Anforderungen der Vereinten Nationen (UN) und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Bezug auf die Arbeitsbedingungen erfüllen. Dazu zählt zum Beispiel auch, dass die notwendige Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleitet wird. Sie geben auch darauf Acht, dass die Betriebe sich an einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfall, Abwässern und Emissionen halten.

 

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